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Die vollständige Bibliographie von Andrzej Sapkowski


Erzählungen
Sap debütierte mit der Erzählung "Wiedzmin" ("Der Hexer") 1986 in "Fantastyka". Später hat er noch mehrmals in diversen Monatszeitschriften und Fanzinen einige Erzählungen veröffentlicht, unter Anderem auch einige aus dem Nicht-Fantasy-Bereich.

"Ein goldener Nachmittag"
("Zlote popoludnie", superNOWA 1997: "Trzynascie kotow")
Erzählung für ein Katzensammelband. Eine unorthodoxe Variation des Thema "Alice im Wunderland"

"Maladie"
("Maladie", superNOWA 1994: "Swiat krola Artura. Maladie")
Die Lieblingserzählung von Sap. Über die Liebe und die Hingabe. Eine gänzlich andere Sichtweise auf die bekannte Legende von Tristan und Isolde. Obwohl, so anders ist diese Sichtweise vielleicht auch wieder nicht.

"In einem Bombentrichter"
("W leju po bombie", Fenix 4(25)/1993; GKF: Czerwony karzel #12)
Ein Text, der schwierig einzuordnen ist. Er wurde meistens als political fiction bezeichnet. Die Erzählung hat 1993 den in Polen prestigeträchtigen Zeidel-Preis bekommen.

"Etwas vergeht, etwas beginnt"
("Cos sie konczy, cos sie zaczyna", GKF: Czerwony Karzel #5; Zloty Smok nr 2(2)/1994)
Ein literarischer Witz, in der Hexer-Welt plaziert. Die Erzählung beschreibt eine alternative Version der Begebenheiten aus der Hexer-Saga. AS hat mehrmals betont, daß die Erzählung in keinem Zusammenhang mit den Ereignissen der Saga steht (außer den Helden natürlich).

"Battle dust"
("Battle dust", GKF: Czerwony Karzel #7)
Wieder ein literarischer Witz, von Sap für den Oberschlessischen SciFi/F-Klub verfasst. Sollte heißen: "Mein Gott, Sap schreibt eine space opera". Entgegen diesem Untertitel folgt keine Fortsetzung.

"Die Musikanten"
("Muzykanci", Antologia "Wizje alternatywne"; superNOWA 1997: "Trzynascie kotow")
Ein Horror über Tiere, besonders aber über die Katzen. Wie immer eine ungewöhnliche Behandlungsweise einer literarischen Gattung

"Tandaradei"
("Tandaradei", Fenix 1(10)/1992)
Eine Horror-Erzählung. Als Motto dient ein Gedicht von Walther von der Vogelweide.

"Der Hexer"
("Wiedzmin", Fantastyka 12/1986; Reporter 1990: "Wiedzmin"; superNOWA 1993: "Ostatnie zyczenie")
Die erste Erzählung um den Hexer Geralt. Sie bildet den Grundstein für weitere Hexer-Erzählungen und - indirekt - für die Saga.

"Ein Weg ohne Wiederkehr"
("Droga, z ktorej sie nie wraca", Fantastyka 8/1988; Reporter 1990: "Wiedzmin")
Zweite (nach "Der Hexer") Erzählung aus der Hexer-Welt. Sie beschreibt die Umstände der Bekanntschaft der zukünftigen Eltern von Geralt: Vissena und Korin.

"Das kleinere Übel"
("Mniejsze zlo", superNOWA 1993: "Ostatnie zyczenie"; GKF: Czerwony karzel #12)
Erste Erzählung von Sapkowski, die den Zeidel-Preis (1990) bekommen hat. Sie wird von vielen als die beste Erzählung aus dem sog. Hexer-Zyklus angesehen.

"Das Schwert der Vorsehung"
("Miecz przeznaczenia", superNOWA 1992: "Miecz przeznaczenia"; GKF: Czerwony karzel #12; Heyne 1998)
Diese Erzählung hat Sapkowski zum zweiten Mal den Zeidel-Preis gebracht.

Gesammelte Erzählungen
Die ersten Erzählungen von Sapkowski sind vor allem in "Fantastyka" erschienen. Sie wurden später zusammen mit ein paar nicht veröffentlichten Texten in der Buchform herausgegeben.

"Der letzte Wunsch" (Heyne 1998)
("Ostatnie zyczenie", superNOWA 1993 (I wyd.), 1997 (II wyd.); Heyne 1998)
Zu den vier klassischen Erzählungen aus den Jahren 1986-1990 sind noch drei weitere drei hinzugekommen, so, daß dem Leser insgesamt eine bessere Übersicht der Geralt'schen Vergangenheit geboten wird.

"Das Schwert der Vorsehung" (Heyne 1998)
("Miecz przeznaczenia", superNOWA 1992 (I wyd.), 1997 (II wyd.), Heyne 1998)
Eine Sammlung der neuen, früher noch nicht publizierten Texte. Eine Art zweiten Bandes des "in Scheiben entstehenden" Romans (noch keine Saga).

Die Hexer-Saga
Während Sapkowski die Erzählungen um den Hexer Geralt, den Barden Jaskier, die schöne Zauberin Yennefer und die Prinzessin Ciri konstruierte, hat er gleichzeitig einen weit umfassenderen Plan im Auge behalten. Er sammelte eine Palette ungewöhnlicher Helden, zeichnete eine Karte voller konfliktgeplagten Königreiche, sich kreuzenden Leidenschaften, Intrigen und Geschäften. Die Hexer-Saga schließt in natürlicher Weise an die in den oben genannten Bänden beschriebenen Ereignisse an.

"Das Blut der Elfen"
("Krew elfow", superNOWA 1994)

"Die Zeit der Verachtung"
("Czas pogardy", superNOWA 1995)

"Die Feuertaufe"
("Chrzest ognia", superNOWA 1996)

"Der Turm der Schwalbe"
("Wieza Jaskolki", superNOWA 1997)

"Die Herrscherin vom See"
("Pani jeziora", superNOWA 1998 (?))

Sonstiges
Außer der Geschichten um Hexer Geralt und einigen anderen Erzählungen hat Sapkowski auch ein paar andere, nicht direkt mit Fantasy-Literatur verbundene Texte verfaßt.

"Die Welt des Königs Artus. Maladie"
("Swiat krola Artura. Maladie", superNOWA 1994)
Ein brillantes Essay über die Ritter der Tafelrunde sowie ein Mikroroman über die großen und sündigen Leidenschaften der legendären Liebhaber: Tristan und Isolde. Eine delikatte Interpretation der Geschichte ihrer Liebe.

"Das Auge des Yrrhedes"
("Oko Yrrhedesa", MAG 1995)
Sapkowski hat auch ein eigenes RPG-System entworfen, das vor Allem an Anfänger unter den Spielern sich richtet. "Einfachheit, Einfachheit, Einfachheit" - so hat Sap kurz seine Vor- und Nachteile beschrieben.


Preise
Andrzej Sapkowski ist für seine Literatur zum mehrmaligen Preisträger geworden. Unter Anderem hat er den angesehenen Janusz.-A.-Zeidel-Preis bekommen - insgesamt fünf mal!


(Translation 06.1998 by Peter Jakubowski)
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© '98 by John MacKanacKy (aka Jacek Suliga)
mkk@sapkowski.fantasy.art.pl